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Schweizerische Studienstiftung

Toutes les manifestations: rétrospective

Mittwoch, 23. Mai 2012, 19:00 - 21:30 Uhr

Feldarbeit Afrika – wie man von mittelalterlicher Germanistik in die internationale Zusammenarbeit gelangt
Die internationale Zusammenarbeit (IZA) ist ein attraktiver Arbeitsmarkt, nicht alleine weil die Aussicht auf eine sinnstiftende Tätigkeit ein anziehender Faktor für junge Nachwuchskräfte ist. Jedoch ist die Stellensuche in der IZA schwierig, da es wenig offene Stellen gibt und die Wege in die IZA lang sind. Personen, die während des Studiums keine IZA-Erfahrungen gesammelt haben, fällt der Einstieg besonders schwer.


Dr. Simone Haeberli, die 8 Jahre von der Studienstiftung gefördert wurde, wollte sich nach ihrem Doktorat in mittelalterlicher Germanistik beruflich ganz neu ausrichten. Nach zahlreichen gescheiterten Versuchen, in der Schweiz Fuss zu fassen, machte sie sich als volunteer auf nach Kenia, um dort ein Bildungs- und Begabtenförderungsprojekt zu evaluieren. Aus den geplanten drei Monaten wurden fast anderthalb Jahre. Nach einer Zusatzausbildung in Nairobi und Beratungsaufträgen in Ostafrika wurde sie vor Ort von der UNO angestellt, um die humanitäre Operation in Somalia zu evaluieren. Dann kam die grosse Hungersnot am Horn von Afrika und alles war wieder anders. Seit einigen Monaten ist Simone Mitarbeiterin beim Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO (Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit), wo sie mehrere internationale Dossiers betreut.

Simone wird uns im Anschluss an das Kick-off Einblick geben in ihren Werdegang und die Feldarbeit in Afrika. Sie steht anschliessend für Fragen gerne zur Verfügung. Wir hoffen, mit dieser Veranstaltungen einen interessanten Einblick in einen geglückten Einstieg in die IZA zu leisten.

- Anmeldungsmodus: First come, first served (max. 30)



Ort: Universität Bern, Raum 101, 1. OG Ost



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