Der Ukraine-Krieg hat die Rüstungspolitik ins Zentrum nationaler und internationaler Debatten gerückt. Auch die Schweiz richtet ihre Rüstungspolitik neu aus. Vor diesem Hintergrund widmet sich diese Ausgabe des Treffpunkt Berns der Frage: Braucht die Schweiz eine eigene Rüstungsindustrie?
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat zu einem fundamentalen Bruch der europäischen Sicherheitsordnung geführt. Die europäischen Staaten stehen vor der Herausforderung, ihre eigenen Streitkräfte wieder aufzurüsten und gleichzeitig die Ukraine in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen. Bei diesen Bemühungen spielt die Rüstungsindustrie – lange ein kaum beachteter Industriezweig – eine zentrale Rolle. Nach einleitenden Vorträgen von Dr. Amos Dossi, Senior Researcher am Center for Security Studies der ETH Zürich, und des Schweizer Rüstungschefs, Dr. Urs Loher, sollen in der Podiumsdiskussion mit Ständerat Werner Salzmann (SVP) und Nationalrätin Priska Seiler Graf (SP) zentrale rüstungspolitische Fragen erörtert werden: Wie kann die Versorgung der Schweizer Armee sichergestellt werden? Braucht die Schweiz dafür eine eigene Rüstungsindustrie? Welche Rahmenbedingungen sind für den Erhalt einer Rüstungsindustrie in der Schweiz notwendig?
Gäste:
- Dr. Urs Loher, Rüstungschef (mit Vortrag)
- Dr. Amos Dossi, Senior Researcher, Center for Security Studies, ETH Zürich (mit Vortrag)
- Werner Salzmann, Ständerat (SVP), Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerats
- Priska Seiler-Graf, Nationalrätin (SP), Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats
Zeitplan: 18.15 bis 20.15 Uhr, mit anschliessendem Apéro riche
Moderation: Sebastian Linke (Alumnus der Schweizerischen Studienstiftung)
Organisation: Sebastian Linke, Sophie-Charlotte Fischer & Serina Heinen
Administration: Nathalie Ellington
Zielpublikum: aktuelle und ehemalige Geförderte der Schweizerischen Studienstiftung
Anzahl TN: max. 40
Anmeldeschluss: Donnerstag, 5. Februar 2026
