Die aktuelle US-Regierung mischt sich stark in die Arbeit der Zentralbank Federal Reserve ein. Diese Veranstaltung erörtert, warum unabhängige Zentralbanken ihre Ziele besser erreichen und wie deren Unabhängigkeit demokratiepolitisch einzuordnen ist.
Wird, wie derzeit in den USA, an der Unabhängigkeit von Zentralbanken gerüttelt, melden sich sofort warnende Stimmen. Eine Einmischung der Politik in die Aktivitäten der Zentralbank wird weitgehend abgelehnt, da kurzfristige Interessen von Regierenden eine Gefahr für die Preis- und Finanzstabilität in einem Land darstellten.
Diese Veranstaltung nimmt die aktuell aufgeflammten Diskussionen zum Anlass, die zentralen Funktionen von Zentralbanken zu erörtern – und die Frage zu stellen, inwiefern die politische Unabhängigkeit dieser Institutionen eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass Zentralbanken ihre Aufgaben erfolgreich ausüben können.
Adriel Jost, Alumnus der Schweizerischen Studienstiftung und Fellow am Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern, erörtert diese Themen im Rahmen dieser Online-Veranstaltung – und steht den Teilnehmenden für Fragen zur Verfügung.
Ort: Online (Zoom)
Referent: Adriel Jost, Fellow am Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern (IWP), Lehrbeauftragter an der Universität St.Gallen (HSG) und Präsident von Liberethica
Koordination: Nicholas Arnold, Schweizerische Studienstiftung
Administration: Michelle Hug, Schweizerische Studienstiftung
Zielgruppe: Geförderte der Schweizerischen Studienstiftung
Anmeldeschluss: 12. April 2026
